Montag, 30. März 2009

Arbeitslosen Zahlen werden gefälscht

Ein Bericht von Frontal21 (ZDF) über die manipulierten Arbeitslosenzahlen der Agentur für Arbeit.Und nach Recherchen von Frotal21 sind es mehr als 5 Mio. Arbeitslose - und nicht, wie von der Regierung gesagten, 3,9 Mio. Arbeitslose.Sogar auf Wikipedia kann man dazu etwas finden:-Nicht in der Arbeitslosen-Statistik enthaltene Arbeitslosigkeit-Insgesamt werden mehrere Millionen Arbeitslose in den offiziellen Statistiken nicht aufgeführt.* Versteckte Arbeitslosigkeit: Sie bezieht sich auf alle erwerbsfähigen Menschen ohne Anstellung, die statistisch nicht erscheinen. Hierzu zählen in Deutschland beispielsweise Arbeitslose, die an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben teilnehmen, einen 1-Euro-Job haben oder unter die 58er-Regelung fallen (Arbeitslosengeldbezug ohne dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen als Vorstufe zur Berentung).* Verdeckte Arbeitslosigkeit: Hierbei handelt es sich um die Situation, wenn Beschäftigte mehr aus sozialen oder verwaltungsrechtlichen Gründen einen Arbeitsplatz haben, volkswirtschaftlich oder betriebswirtschaftlich aber eigentlich als Arbeitskräfte nicht benötigt werden. Diese Formulierung wurde gegen die einstigen "Ostblockstaaten" verwendet, weil dort offiziell Vollbeschäftigung herrschte. Es wurde aber vermutet, dass viele dieser Beschäftigten tatsächlich wenig zu tun hatten. Heutzutage wird der Begriff u.a. auch auf den Staatssektor angewandt, in dem durch Sparmaßnahmen freigesetzte Arbeitskräfte aus arbeitsrechtlichen Gründen nicht entlassen werden können und im Zentralen Personalüberhangmanagement (auch Stellenpool) "geparkt" werden.* Stille Reserve: Die Stille Reserve (Arbeitsmarkt) umfasst die Personen, die zwar bereit sind, eine Erwerbsarbeit anzunehmen, aber nicht offiziell als arbeitslos gemeldet sind, etwa weil kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht oder weil Langzeitarbeitslose sich entmutigt aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen haben.





ARD Panorama 17.04.2008 Ausgenutzt und Chancenlos - der Unsinn der Ein-Euro-JobsGünter Rauhut ist seit Juli 2007 arbeitslos. Im Dezember verpflichtete ihn die Arbeitsagentur zur Erfüllung eines sechsmonatigen Ein-Euro-Jobs - im Backofen Museum in Kloster Lehnin.Der studierte Elektrotechniker sollte die Anlage pflegen und Besuchergruppen führen. Nur: Es kamen gar keine Besucher ins Backofen Museum. "Der Job hat mir qualifikationsmäßig gar nichts gebracht und mich nur runter gezogen. Er war ein Abstellgleis", sagt Rauhut. "Ich möchte mir die Chance nicht nehmen lassen, in meinem Leben noch einmal richtig zu arbeiten."Rauhut ist nicht der einzige frustrierte Ein-Euro-Jobber. Wie das wissenschaftliche Institut der Bundesagentur für Arbeit (IAB) festgestellt hat, helfen den meisten Arbeitslosen die Ein-Euro-Jobs kaum aus der Arbeitslosigkeit. Sogar das Gegenteil ist der Fall: Die Chancen, nicht mehr auf Arbeitslosengeld II angewiesen zu sein, liegen "auch zwei Jahre nach Maßnahmeeintritt etwa zwei bis drei Prozentpunkte niedriger" als bei Arbeitslosen, die keinen Ein-Euro-Job annehmen mussten. Dies hängt auch damit zusammen, dass viele Kommunen die Ein-Euro-Jobber einfach als billige Arbeitskräfte ausbeuten. Ausgenutzt und Chancenlos - Panorama über den Unsinn der Ein-Euro-Jobs.





Panorama - Die Hartz-IV-Republik - Unternehmer kassieren, Arbeitnehmer verlieren - 6.9.2007

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