Sonntag, 4. März 2012

Die Zigarette danach

Ein neues Sprichwort sagt: Raucher sterben nicht mehr an  Lungenkrebs, sondern an Unterkühlung.

Ältere Spielfilme, bis in die 1970er-Jahre, erinnern noch daran, wie „schick“ das Rauchen, eine jahrhundertealte Tradition, damals noch angesehen wurde. Der Cowboy, Zügel in der einen, Lasso in der anderen Hand, hatte den Glimmstängel zwischen die Lippen gepresst. Die elegant gekleidete Dame ließ sich von ihrem Begleiter die Zigarette im feinsten Restaurant anzünden. Ärzte nahmen einen kräftigen Zug, bevor sie dem Patienten ihre Diagnose mitteilten. 
Über dem Besprechungstisch schwebte Tabakqualm.  
Vor einigen Jahrzehnten war es schick zu rauchen und Homosexualität war per Gesetz verboten. Heute ist es „cool“ schwul zu sein und Raucher werden per Gesetz verfolgt!     Die Zeiten ändern sich.



Seit Jahren geht es Rauchern an den Kragen. Und immer wieder lautet das scheinbar unwiderlegbare Argument: Es geht ja um den Schutz der Nichtraucher. Während sich in immer mehr Ländern Rauchverbote verbreiten, taucht eine Alternative auf, gegen die das beliebte Argument vom Nichtraucherschutz nicht hält: die E-Zigarette. 
NEIN, nicht die Dinger mit der simulierten Glut an der Spitze des Akkus. Die taugen nur um in einem Nichtraucher-Lokal Ärger zu verbreiten. Ein Ersatz für eine Pyro-Zigarette ist das Spielzeug jedoch nicht.

Gemeint ist die eGo-T und ihr neuer Nachfolger, die eGo-C .  Die kleinere Konkurrenz schaut in die Röhre, denn ihre Akkus haben zu wenig Leistung um echte Rauchern auch nur annähend Sucht-Befriedigung zu verschaffen. Die eGo hat die nötige Leistung um genügend Dampf zu erzeugen um ein gewohntes Rauch-Erlebnis zu simulieren. Entwickelt wurde die Elektronische Zigarette von einem Chinesen namens Hon Lik. Gefüllt ist sie mit Wasser , Aroma und wenn gewünscht einer Nikotinessenz. Mittels einer kleinen Heizspirale wird ein dampfendes Gemisch erzeugt, das beim Inhalieren einerseits ein mit dem Rauchen vergleichbares Gefühl vermittelt und andererseits dem süchtigen Menschen das benötigte Nikotin zuführt. Nachdem die elektronische Gerät absolut nichts mit Verbrennung und  Rauch zu tun hat, spricht nichts dagegen, es auch dort zu verwenden, wo vom Gesetzgeber ein Rauchverbot verhängt wurde. Im Restaurant, in der Eisenbahn, am Arbeitsplatz, ja sogar in Krankenhäusern und im Wartesaal beim Doktor. Und das nutzen die Dampfer natürlich auch.

Als der Erfolg der eGo zu finanziellen Rückgängen in der Tabakindustrie und in den Steuereinnahmen führte, wurde versucht, den Menschen mit gefälschten Studien zu erklären, das die E-Zigarette giftig sei. Angesichts der echten Pyros und ihren vielen wirklich giftigen Inhaltsstoffen, kann man aber keinem halbwegs intelligentem Zweibeiner erzählen, das die E-Zigarette im Verhältnis dazu schlechter sei. Dann versuchte man es mit Horrormeldungen von explodierenden E-Zigaretten, doch auch diese Lügen hatten keinen Erfolg.
Immer mehr Menschen steigen um und werden Dampfer. Entweder um vom Rauchen weg zu kommen, oder um einen weniger gefährlichen Ersatz für die Pyro-Zigarette zu haben.

Doch der Staat schlägt zurück. 
Frankfurt Ende Februar 2012: Die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigte die Beschlagnahme von rund 45.000 Fläschchen Nicotin-Liquid. Nach einem Urteil des Landgerichts Frankfurt sind nikotinhaltige Aromastoffe für E-Zigaretten als Arzneimittel anzusehen und dürfen deshalb nur in Apotheken verkauft werden.
 Die EU-Kommission will im Laufe diesen Jahres prüfen, ob die nikotinhaltigen Aroma-Flüssigkeiten als Arzneimittel eingestuft werden müssen.

Natürlich ist das eine seltsame Auffassung welche nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat.

Denn nach dieser Argumentation, müssten auch alle alkoholhaltigen Getränke sowie alle Zigaretten und Tabakprodukte in der Apotheke verkauft werden. Wir dürfen gespannt sein wie die EU Behörden entscheiden !
Schließlich müssen die Menschen geschützt werden, oder sind es doch eher Tabakindustrie und Steuereinnahmen welche hier geschützt werden?  Das überlasse ich ihrer Vorstellungskraft.

Freitag, 2. März 2012

Die reichsten 20 Deutschen


Sie wollten schon immer mal wissen, welche Menschen die Milliarden als + auf dem Konto haben, wofür SIE täglich per Steuern Zinsen entrichten? Hier sind die offiziellen Top 20.

Das Vermögen von Aldi-Süd-Inhaber Karl Albrecht beläuft sich laut Manager Magazin auf 17,2 Milliarden Euro. Damit ist der medienscheue Tycoon der reichste Deutsche.


Auch der zweite Platz bleibt in der Familie... ... denn die Erben von seinem verstorbenen Bruder und Aldi-Nord-Besitzer Theo Albrecht (hier auf einem Archivfoto aus dem Jahr 1971) kommen auf ein Vermögen von 16 Milliarden Euro.
Der dritte Platz geht an  Lidl-Gründer Dieter Schwarz soll nämlich 11,5 Milliarden Euro schwer sein.


Die Zeiten wo man bei LIDL und Aldi Geld sparen konnte sind vorbei. Ergo ... helfen SIE doch lieber ihrem Bäcker um die Ecke, statt diese Geldsäcke NOCH reicher zu machen.

Die drei Podestplätze beweisen, dass mit Lebensmitteln viel Geld verdient werden kann. Doch auch mit Versandhandel kann man zu richtig «Schotter» kommen...
Michael Otto und Familie, Inhaber des gleichnamigen Hamburger Otto Versands, verfügen über ein Geldvermögen von insgesamt 9 Milliarden Euro.


Damit liegen sie knapp vor...
 ..Susanne Klatten.
Die 49-Jährige ist BMW-Großaktionärin und Erbin des Milliardenvermögens der Familie Quandt.
Mit 8,90 Milliarden Euro gilt Klatten als die reichste Frau Deutschlands.



Auch der Reimann-Clan gibt sich nach außen hin äußerst verschlossen.
Die Familie ist mit Reinigungsmitteln (u.a. Calgonit) zu einem «Guthaben» von 8 Milliarden Euro gekommen.



Ganz andere Produkte stellt der Mann her, der auf Platz 7 der Reichen-Liste rangiert.
Reinhold Würth ist so etwas wie der Schraubenkönig Deutschlands.
Der Gründer der Würth-Gruppe kann 7,2 Milliarden Euro sein eigen nennen und gibt sich gerne als Kunstmäzen.





Die Geschwister Günter und Daniela Herz haben ihr Vermögen von 7 Milliarden Euro unter anderem mithilfe von Tchibo verdient.  2003 haben sie ihren Anteil an der Holding verkauft.


Pizza, Pudding, Backpulver: Das traditionsreiche Familienunternehmen Dr. Oetker in Bielefeld ist ein großer «Gemischtwarenladen».
Die Familie von Richard Oetker kann auf ein Vermögen von 7 Milliarden Euro blicken.





Norbert Rethmann (zweiter von links), hier beim Startschuss für eine Biodiesel-Produktionsstätte im Jahr 2001, hat eine der größten deutschen Firmengruppen hochgezogen. Die Holding ist inzwischen im Besitz seiner Söhne, das Vermögen der Familie wird auf 6 Milliarden Euro geschätzt - Platz zehn im Ranking der Reichsten.





11. Familie Braun (B.Braun Medizintechnik)
Vermögen: 5,6 Milliarden Euro








12. Johanna Quandt (BMW)
Vermögen: 5,2 Milliarden Euro







 13. Dietmar Hopp (SAP) Vermögen: 5,1 Milliarden Euro


14. Hasso Plattner (SAP) Vermögen: 5,05 Milliarden Euro





15. Stefan Quandt (BMW) Vermögen: 4,9 Milliarden Euro








 16. Familie Jacobs (Adecco) Vermögen: 4,6 Milliarden Euro









17. Familie August von Finck (Merck Finck & Co)
Vermögen: 4,5 Milliarden Euro








18. Familie Ingeburg Herz (Beiersdorf) (Nivea) Vermögen: 4,5 Milliarden Euro 




19. Flick-Erben (Flick-Gruppe)
Vermögen: 4,25 Milliarden Euro 








20. Familie Nikolaus Wilhelm Knauf (rechts)
(Knauf Gips)
Vermögen: 4,2 Milliarden Euro






Zusammen sind das grob  0,146 Billionen Euro
Doch auf unserer Schuldenuhr stehen 2 Billionen 117 Milliarden Euro.

Da frage ICH mich , wer hat die restlichen 1,971Billionen Euro ?
Uns werden also die richtig FETTEN Geldsäcke gar nicht bekannt gemacht, und sie werden wissen warum !!

Freitag, 10. Februar 2012

Jurassic Quark

Aufgrund der aktuell im TV laufenden Kinofilme Jurassic Park, musste ich mir mal wieder Märchen im Fernsehen ansehen.
Da bleiben entsprechende Fragen neugieriger Kinder natürlich nicht aus.
Die wichtigste Frage lautete: Papa, können die Wissenschaftler die Dinos wirklich züchten?
Die eine Antwort lautet eindeutig NEIN.
Die andere Antwort lautet allerdings eindeutig JA.




Beides ist richtig, doch Warum ?



Dazu müssen wir uns erst Ted Holdens Arbeit ansehen.
Anfang der 90er-Jahre des letzten (des zwanzigsten) Jahrhunderts beschloss Theodore
"Ted" A. Holden  den Sauriern auf den Grund zu gehen.

Holdens Gedankengang ist folgender:
Wie aus der dreidimensionalen Geometrie bekannt, verändert ich das Volumen eines Körpers mit der
dritten Potenz seiner Hauptabmessung. Eine Kugel mit doppeltem Durchmesser hat achtfaches
Volumen. 
Die Oberfläche des Körpers bzw. jeder beliebige Querschnitt wächst jedoch nur mit der

zweiten Potenz. Die Kugel mit doppeltem Durchmesser hat also nicht die achtfache Oberfläche,
sondern nur die vierfache. Auch jede ihrer Querschnittsflächen ist lediglich viermal so groß wie
diejenige mit einfachem Durchmesser.
Gleiches gilt ebenso für Gewicht (Masse) und Festigkeit: Die Kugel mit doppeltem Durchmesser hat
das achtfache Gewicht, wird jedoch nur von der vierfachen Fläche "zusammengehalten". Wenn man
nun noch weiß, dass die Kraft eines Muskels abhängig von seinem Querschnitt (Fläche) ist, und nicht
von seinem Volumen, dann hat man die Voraussetzungen zusammen, um Holdens Argumentation
folgen zu können.
In Gewichtheber-Kreisen sind die Zusammenhänge bekannt, dass man die Leistungsfähigkeit von Hebern unterschiedlicher Gewichtsklassen vergleichen kann, indem man ihr Körpergewicht mit 2/3 (ca. 0,667) potenziert - 2/3 deshalb, weil 2 die Potenz der Muskel-Querschnittsfläche ist (Kraft proportional Fläche), 3 die Potenz des Körpergewichts. (Masse proportional Volumen)



9.445 kg ist somit das Maximalgewicht eines landbewohnenden Lebewesens auf unserem Planeten.



Ein durchschnittlicher Brontosaurus (pflanzenfressender Langhalssaurier) wog nach früherer Auffassung der Paläontologen etwa 32 Tonnen. Das Rechen-model von 1980 scheint jedoch Fehler zu haben.
Eine US Studie in "Journal of Zoology" , hat herausgefunden, das die Dinos doch nicht so schwer waren wie bislang angenommen.


Nach dem neuen Rechen model, das auch Elefanten endlich richtig berechnet, wiegt unser Brontosaurus NUR schlappe 16 Tonnen.

Nun war der Brontosaurus aber unter den Sauropoden keineswegs der größte oder schwerste:
neuere Fossilfunde aus den 70er-Jahren verweisen ihn in die Mittelgewichtsklasse seiner Familie. Brachiosaurier sind größer als Brontosaurier, noch größer sind Super- und Ultrasaurier (Seismosaurier). Letztere werden von Christopher McGowans  (Harvard 1991) nach dem alten Rechen-Model mit ca. 180 Tonnen Lebendgewicht veranschlagt, was nach dem neuen Rechen-Model immer noch ca. 80 Tonnen sind.

Keine Chance für eine Existenz des Brontosaurus oder des Brachiosaurier, tut mir leid.
Das heißt, ich kann meinem Kind erklären, das man eventuell kleine Saurier züchten kann, jedoch keine großen, denn die würden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen und sterben. Das ist Mathematik und nicht zu wiederlegen.

Doch Stopp.
Es gab die großen Saurier doch. Wie kann es sein, wenn uns Mathematik und Wissenschaft erklären, das sie nicht existieren können? Wie kann dann ihr Skelett gefunden werden, welches ihre Existenz eindeutig beweißt.  Diese Frage stellen sich jedoch anscheinend nur die wenigsten Menschen. Auch die Macher von Jurassic Park gehen auf diese Frage nicht ein, bzw ignorieren diesen Fakt.

Doch was ist die logische Konsequenz aus diesem Dilemma?
Wir reden von einer Zeitspanne von 130 Millionen Jahren. Was muss damals also anders gewesen sein als heute?
Im Prinzip lässt dieses Dilemma nur eine logischen Schlussfolgerung zu. Die Erde hatte vor 130 Millionen Jahren eine geringere Schwerkraft. Eine geringere Schwerkraft bedeutet auch, das die Erde kleiner war als heute.

Dazu möchte ich ihnen eine Dokumentation vorstellen, welche so einfach wie logisch ist. Vieles erklärt und dennoch NICHT in den Medien zu finden ist.


Die Erdexpansion









Donnerstag, 9. Februar 2012

Geburtenzahlen von Türken in Deutschland

Die Wahrheit und die Statistik 

 2001 erhielt Vural Öger das Bundesverdienstkreuz am Bande, das ihm der damalige Bundespräsident Johannes Rau für sein interkulturelles Engagement und für seine Unterstützung zur Integration der ausländischen Einwohner in Deutschland verliehen. Im selben Jahr wurde ihm auch die Verdienstmedaille des türkischen Staates zur Auszeichnung für besondere Dienste verliehen.

Wirklich verdient hätte er den Orden aber meiner Meinung nach, für das was er 2004 in der türkische Zeitung „Hürriyet“ formuliert hat.

 „Das, was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen“, so der türkischstämmige Touristik-Unternehmer mit deutschem Pass. 
„Im Jahr 2100 wird es in Deutschland 35 Millionen Türken geben“, zitierte die „Bild“-Zeitung 2004 Vural Öger unter Berufung auf die türkische Zeitung „Hürriyet“. „Die Einwohnerzahl der Deutschen wird dann bei ungefähr 20 Millionen liegen.“ 


Bevor wir jetzt Stammtischgespräche führen, sehen wir uns mal die Realität an. 


 „Migrantinnen passen sich deutscher Geburtenrate an" - ist seit Sommer 2010 in der deutschen Qualitätspresse zu lesen. Töchter von Zuwanderern, im amtlichen Sprachgebrauch Frauen der „zweiten Migrantengeneration", hätten sich dem Geburtenverhalten deutscher Frauen „nahezu angepasst" zitierten sie eine Wissenschaftlerin der Universität Rostock. Die Wissenschaft - so meinte die Frankfurter Rundschau - räume mit dem „Klischee" der kinderreichen Migranten auf. Die in der Bevölkerung verbreiteten Überfremdungsängste erwiesen sich als übertrieben und regelrecht lächerlich.

Richtig ist: Tendenziell erfasst der Trend hin zu niedrigen Kinderzahlen auch Migranten. Dieser Befund ist seit langem bekannt. Nichts anderes bestätigten die Ergebnisse der Rostocker Forscherin.
Doch das ist nur ein Statistischer Trick. 

Ihre Auswertungen zeigten  markante Unterschiede im Geburtenverhalten je nach ethnisch-kultureller Herkunft: Kinderreiche Mütter waren unter „Griechinnen" noch seltener zu finden als unter „deutschen" Frauen;
„Türkinnen" hatten deutlich häufiger drei oder mehr Kinder (2).
 Nun bilden „Türken" aber die relativ größte Gruppe von Zuwanderern in Deutschland.
 Im Blick auf die durchschnittliche Geburtenrate von Migrantinnen fällt das Geburtenverhalten türkischstämmiger Frauen deshalb besonders ins Gewicht - diesen entscheidenden Aspekt blenden die Mainstrammedien jedoch absichtlich aus.

 Zu diesen „heiklen" oder politisch unkorrekten Fragen mangelte es lange an gesicherten Erkenntnissen, weil sich aus der amtlichen Statistik nur schwer zuverlässige Daten zu den Kinderzahlen von Frauen gewinnen ließen (3).
Mittlerweile ermöglicht der Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes aber Aufschlüsse zu den Kinderzahlen von Frauen differenziert nach sozialen Merkmalen wie Bildung, Einkommen, partnerschaftlicher Lebensform und eben auch Migrationshintergrund (4).
Damit lassen sich nun die an den vermeintlichen Stammtischen diskutierten „Klischees" an der Wirklichkeit messen.

Die amtlichen Zahlen widerlegen die Lügen der Mainstreammedien: 
Der Anteil der Frauen mit drei und mehr Kindern ist demnach unter den Frauen mit Migrationshintergrund (ca. 26%) etwa doppelt so groß wie unter den Frauen ohne Migrationshintergrund (13%).
Dagegen sind mehr als ein Viertel der „einheimischen" Frauen, aber nur knapp 15% der Migrantinnen kinderlos.
Als Folge dieser Differenzen in den „Geburtenparitäten" haben Migrantinnen durchschnittlich 1,83, „einheimische" Frauen dagegen nur 1,4 Kinder (5).
Auch die Nachkommen der Zuwanderer verfehlen also den Generationenersatz - sie „sterben" aber gewissermaßen deutlich langsamer aus als die „deutsche" Bevölkerung.

Ein Sonderfall sind aber wie gesagt die Türken: Ihr Bevölkerungsanteil wächst durch Geburtenüberschüsse.
Mit fast 2,5 Kindern pro Frau übertreffen ihre (1965-1969 geborenen) Frauen deutlich den Generationenersatz.
Kinderlosigkeit ist unter diesen Frauen selten; dafür hat etwa die Hälfte von ihnen mindestens drei Kinder (6).
Forscher versuchen dies so zu erklären, dass diese Bevölkerungsgruppe „noch stark dem Muster des Herkunftslandes verhaftet" sei (7).
In der Türkei ist die Geburtenrate aber vor allem in den urbanen Regionen in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen.
 In der Metropolenregion Istanbul liegt sie auf einem ähnlichen Niveau wie in Mitteleuropa und ist dort wesentlich niedriger als die ihrer Landsfrauen in Deutschland.
Zwar ist auch deren Kinderzahl in den letzten beiden Jahrzehnten gesunken; der Rückgang war jedoch schwächer als in der westlichen Türkei (8).
Gleichzeitig sind die Kinderzahlen der türkischstämmigen Frauen in Deutschland auch wesentlich langsamer gesunken als die der „einheimischen" Frauen.
Das Geburtenverhalten der Türkischstämmigen hat sich also mitnichten dem deutschen Durchschnitt „angepasst" (9).
 Im Gegenteil. Zwischen Einheimischen und Türken zeigt sich eine wachsende Kluft zwischen traditionsbestimmten Migrantenmilieus und postmodern-individualistischen Lebenswelten (10).
Diese kulturelle Kluft und ihre sozialen Folgen kennen die „Stammtisch"-Bürger aus dem Kita- und Schulalltag ihrer Kinder und Enkel.

Damit beweißt sich ein weiteres mal, das wir systematisch belogen und betrogen werden, das die Stammtisch-Deutschen völlig richtig liegen mit ihrer Auffassung zu diesem Thema, und das obiges  Zitat von Vural Öger völlig richtig ist und der Wahrheit entspricht.


  (1) Siehe hierzu: Yvonne Glober: Geburtenraten bei Migranten - Von wegen Großfamilie. Interview mit Nadja Milewski, in: Frankfurter Rundschau vom 15.8.2010. http://www.fr-online.de/wissenschaft/von-wegen-grossfamilie/-/1472788/4559022/-/index.html. Etwas zurückhaltender in der Bewertung: Matthias Kamann: Migrantinnen passen sich deutscher Geburtenrate an, WELTONLINE vom 11. August 2010, http://www.welt.de/die-welt/politik/article8937238/Migrantinnen-passen-sich-deutscher-Geburtenrate-an.html. (2) Vgl.: Nadja Milewski: Fertility of Immigrants. A Two-Generational Approach in Germany. Demographic Research Monographs. Hamburg 2010, www.demogr.mpg.de/books/drm/006/. (3) Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Geburten und Kinderlosigkeit in Deutschland, Bericht über die Sondererhebung 2006 „Geburten in Deutschland", Wiesbaden 2008, S. 3-4. (4) Vgl.: Jürgen Dorbritz: Kinderzahlen bei Frauen mit und ohne Migrationshintergrund im Kontext von Lebensformen und Bildung, S. 7-12, in: Bevölkerungsforschung Aktuell 01/2011, S. 7. (5) Diese Durchschnittswerte beziehen sich auf die Geburtsjahrgänge 1960-1974. Vgl. ebd., S. 8 (Tabellen 1 und 2). (6) Vgl. ebd., S. 9 und Abbildung 1, auf dieser Grundlage eigene Berechnung zur durchschnittlichen Kinderzahl. (7) So Jürgen Dorbritz vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, ebd., S. 9. (8) Vgl.: M. Murat Yucesahin/E. Murat Ozgur: Regional Fertility Differences in Turkey: Persistent High Fertility in the South-East, p. 135-158, in: Population, Space and Place 14, January 2008, p. 142. Siehe hierzu auch: http://www.i-daf.org/303-0-Wochen-19-20-2010.html. (9) Dies gilt - nicht zuletzt aufgrund der großen demographischen Bedeutung der Türkischstämmigen - auch für die Migrantenbevölkerung insgesamt. Siehe hierzu Abbildungen unten: „Passen sich Zuwanderer im Geburtenverhalten an?" sowie „Kinderzahlen „deutscher" und „türkischer" Frauen". (10) Siehe hierzu: http://www.i-daf.org/231-0-Woche-41-2009.html.

Sonntag, 5. Februar 2012

Hartz 4 Sanktionen sind Verfassungswidrig!

Immer wieder höre ich vom Amt die Drohung der ARGE Mitarbeiter gegenüber ihren Kunden, bei Nichterfüllung irgendwelcher Vorschriften 10 bis 30 Prozent des H4 Satzes zu sanktionieren.
Ich kann jedem H4 Empfänger jedoch versichern, das ist eine leere Drohung.

Bereits seit einem Urteil vom Bundesverfassungsgericht vom 09.02.2010 sind sämtliche Sanktionen Verfassungswidrig.



1. Das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums aus Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind.


2. Dieses Grundrecht aus Art. 1 Abs. 1 GG hat als Gewährleistungsrecht in seiner Verbindung mit Art. 20 Abs. 1 GG neben dem absolut wirkenden Anspruch aus Art. 1 Abs. 1 GG auf Achtung der Würde jedes Einzelnen eigenständige Bedeutung. Es ist dem Grunde nach unverfügbar und muss eingelöst werden, bedarf aber der Konkretisierung und stetigen Aktualisierung durch den Gesetzgeber, der die zu erbringenden Leistungen an dem jeweiligen Entwicklungsstand des Gemeinwesens und den bestehenden Lebensbedingungen auszurichten hat. Dabei steht ihm ein Gestaltungsspielraum zu. Zur Ermittlung des Anspruchumfangs hat der Gesetzgeber alle existenznotwendigen Aufwendungen in einem transparenten und sachgerechten Verfahren realitätsgerecht sowie nachvollziehbar auf der Grundlage verlässlicher Zahlen und schlüssiger Berechnungsverfahren zu bemessen.


3. Der Gesetzgeber kann den typischen Bedarf zur Sicherung des menschenwürdigen Existenzminimums durch einen monatlichen Festbetrag decken, muss aber für einen darüber hinausgehenden unabweisbaren, laufenden, nicht nur einmaligen, besonderen Bedarf einen zusätzlichen Leistungsanspruch einräumen.









Also nochmal kurz zusammengefasst. H4 ist eine Grundsicherung die mindestens zum Leben notwendig ist. Diese Grundsicherung kann nicht gekürzt werden, da die Höhe der Zuwendung sonst nicht mehr zum Leben reicht. Jedwede Sanktion ist damit hinfällig.

Jeder der also seinen H4-Satz gekürzt bekommt und nicht beim Sozialgericht Klage dagegen erhebt, schenkt dem Staat Geld.

Da die Ämter jedoch Geld sparen wollen und H4 Empfänger gern mittels unsinniger Maßnahmen aus der Statistik entfernen möchten, gibt es trotz diesem Urteil immer wieder Sanktionen, obwohl das Amt weiß, das  diese vom Sozialgericht wieder gekippt werden. Leider wehren sich 90 % der H4 Empfänger immer noch nicht gegen solche Schikanen und Sanktionen. Für mich völlig unverständlich.


Ganz wichtig für eine Klage vor dem Sozialgericht,

ist die Tatsache, das ihr die Eingliederungsvereinbarung NICHT unterschreibt.
Unterschreibt ihr diesen Vertrag unterwerft ihr euch den Regeln der ARGE und das Gericht hat keinen Handlungsspielraum. Das Amt wird euch sagen das Sie die Vereinbarung dann eben per Verwaltungsakt erlassen, und das dies keinen Unterschied macht, doch das ist gelogen. Genau DAS ist der Unterschied, zwischen einer gewonnenen und einer verlorenen Klage vor dem Sozialgericht.
Also ganz wichtig. Eingliederungsvereinbarung NICHT unterschreiben.


PS: Ihr braucht keinen Anwalt und keinerlei Geld. 
Für eine Klage vor dem Sozialgericht reicht ein vernünftig artikulierter Brief an das entsprechende Sozialgericht.


..

Demonstranten in Moskau fordern politische Reformen

Kurzmeldung: Am 4. Februar 2012 demonstrierten bei Temperaturen von ca. -20 Grad Celsius bis zu 120.000 russische Anti-Regierungs-Demonstranten.  Die Menschen fordern politische Reformen und demonstrieren hier angeblich gegen Putins Politik. Die Informationen sind jedoch fragwürdig.

Quelle : http://www.guardian.co.uk/world/2012/feb/04/anti-putin-protests-moscow-russia

Mittwoch, 1. Februar 2012

Hacker knacken RFID-Kreditkarten

Washington (31.01.2012) - Hackerin Kristin Paget hat bei einer aufsehenerregenden Vorführung am vergangenen Wochenende in Washington bewiesen, wie einfach die Daten von US-Kreditkarten mit RFID-Chip zum kontaktlosen Bezahlen ausgelesen und missbraucht werden können. Die Hackerin konnte vor dem erstaunten Publikum 15 Dollar von der Kreditkarte eines Freiwilligen abbuchen und auf ihr Konto transferieren, wie Forbes berichtet. "Ich bin verwundert, dass keine sichere Authentifizierung des Lesegerätes erforderlich ist. Auch mit anderen Maßnahmen könnte der Aufwand zum Auslesen der Daten deutlich erhöht werden", sagt Enso-Detego-CTO Matthias Weitlaner http://enso-detego.com Handelsübliche Hardware Paget verwendet für ihre Demonstration ein Lesegerät, das sie für 50 Dollar bei eBay erstanden hat. Ohne die Testperson zu berühren, liest die Hackerin durch Kleidung und Brieftasche hindurch die Daten auf dem Kreditkartenchip aus. So erhält sie die Kreditkartennummer, das Verfallsdatum und einen für jede Transaktion notwendigen, zufällig generierten CVV-Code. "Kreditkarten mit Kontaktlos-Schnittstelle haben eine Reichweite von maximal ein bis zwei Zentimetern. Das Mehr an Convenience geht mit gestiegenem Risiko einher. Mit entsprechendem Aufwand ist jedes System zu knacken", so Weitlaner. Paget transferiert die ausgelesenen Daten mit einem Schreibgerät für rund 300 Dollar auf einen leeren, im Handel frei erhältlichen Kreditkartenrohling. Das Lesegerät wird dazu verwendet, ein autorisiertes Modul für Bezahlvorgänge zu emulieren. Mit der illegalen Kopie kann sie zwar nur eine Transaktion tätigen, da der CVV-Code danach verfällt, aber durch das Auslesen mehrerer Karten könnte trotzdem ein rentables Geschäftsmodell entstehen. Bei der Vorführung wird die Abbuchung mithilfe einer iPhone-App getätigt, die die Annahme von Zahlungen via Smartphone erlaubt. In den USA sind etwa 100 Mio. RFID-Kreditkarten im Umlauf.

Die Verwundbarkeit von kontaktlosen Bezahlsystemen ist bei weitem nicht neu. Die Vorführung von Paget beweist nur, dass die Industrie noch nicht entsprechend reagiert hat. "Der Hack ist beschämend einfach. Durch die Emulation der kontaktlosen Bezahl-Terminals können sämtliche Sicherheitsmaßnahmen umgangen werden, da der Chip von einem legalen Bezahlvorgang ausgeht und die nötigen Informationen ausspuckt", sagt Paget. Auch in Europa sind schon ähnliche Systeme im Einsatz.
"Seit dem vergangenen Jahr geben wir Gold-Cards im Olympia-Design mit contactless-Funktion aus. Einige Tausend Karten sind bereits im Umlauf. In diesem Jahr geben wir auch die passenden Lese-Terminals an Geschäfte aus", sagt Georg Huemer, ein Sprecher der Firma Card Complete http://www.cardcomplete.com

Montag, 30. Januar 2012

Gift aus dem Mikrowellenherd

Die Wirkung von mit Mikrowellen bestrahltem Wasser auf Pflanzen 

Hier sehen Sie ein wissenschaftliches Projekt einer jungen Dame, die die schädliche Wirkung von mit Mikrowellen bestrahltem Wasser auf Pflanzen angemessen darstellen wollte. In diesem Projekt nahm sie gefiltertes Wasser und behandelte es auf zwei verschiedene Arten: Die eine Hälfte des Wassers wurde in einem Topf zu erhitzt und zum Kochen gebracht. Die andere Hälfte des Wassers wurde mit Hilfe einer Mikrowelle zum Kochen gebracht.
Mit diesen beiden behandelten, aber abgekühlten Wässern goss sie die Blumen.
 Mit diesem Versuch wollte sie überprüfen, wie und ob die identischen Pflanzen unterschiedlich auf das behandelte Wasser bezüglich des Wachstums reagieren würden.

Bei diesem erschütternden Ergebnis muss man sich die Frage stellen, ob die Mikrowelle nicht als gefährliches Instrument einzuordnen ist.

Machen Sie sich selbst ein Bild anhand der unten aufgeführten Fotos:

 Am 1. Tag


Nach dem 3. Tag 


 Nach dem 5. Tag 


 Nach 1 Woche 


 Nach dem 9. Tag 

Weitere Bilder und Kommentare können Sie unter www.execonn.com/sf/ betrachten. 

Sehr wichtig sind auch folgende Artikel zum Thema

Gift aus dem Mikrowellenherd 
Ein beispielloser Versuch von Wissenschafts-Unterdrückung

Der Fachverband Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz versuchte in den Jahren 1993 - 1994, eine streng wissenschaftliche Versuchsreihe über schädliche Auswirkungen von Mikrowellenherden und Mikrowellennahrung per Gerichtsurteil aus der Welt schaffen zu lassen.
Dem Forscher, Dr. Hansuli Hertel, wurde auf Schweizer Bundesgerichts-ebene untersagt, seine Forschungsergebnisse zu publizieren und öffentlich zu behaupten, dass Mikrowellennahrung Krebs verursachen würde.
Erst durch eine Anrufung des Internationalen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg konnten diese Angriffe auf Meinungs- und Forschungsfreiheit abgewehrt werden.
Das Gericht gab Dr. Hertel im Urteil vom 25. August 1998 recht.

Was sollte hier unterdrückt werden? Die Ergebnisse von Dr. Hertel und Prof. Blanc In einer streng wissenschaftlichen und jederzeit reproduzierbaren Forschungsreihe wiesen die Wissenschaftler während eines zwei Monate dauernden Zeitraumes (August/September 1989, Universität Lausanne) nach, dass sich bei acht freiwilligen Probanden unmittelbar nach der Einnahme von in der Mikrowelle erhitzten Nahrung das Blutbild deutlich zum Schlechten veränderte.
Bei einmaliger Verabreichung von bestrahlter Nahrung waren diese Werteveränderungen meist noch innerhalb des üblichen Toleranzbereiches, doch ließen sich bei wiederholter Einnahme von Mikrowellengerichten klare statistische Tendenzen ausmachen, die eindeutig auf beginnende Anämie und beginnendes Krebsgeschehen hindeuteten.

Was verändert der Mikrowellenherd im Essen?
Es ist egal, ob man in der Mikrowelle nur” Essen aufwärmt, Kaffeewasser erhitzt oder richtig kocht.
Die Strahlung verändert alle Nahrungsmittel, mit denen sie in Berührung kommt.

Die zugrunde liegenden Ursachen:

Die Strahlung denaturiert die Nahrung, das heißt: sie verändert die natürliche Struktur der Zellen. Solches Essen hat andere Auswirkungen im Körper als Lebensmittel, die ihre ursprüngliche Zellstruktur aufweisen. Zum Beispiel spaltet die Strahlung Milch in Aminosäuren (=Eiweißbausteine) auf, die in der Natur gar nicht vorkommen (Nachweis durch G. Lubec et al. 1989, publiziert in ”The Lancet”, 2)!

An der Stanford University School of Medicine fanden R. Quan et al. im Jahre 1992 heraus, dass mikrowellenbestrahlte Muttermilch einen Aktivitätsverlust sämtlicher Abwehrfaktoren zeigte, dafür das Wachstum eines Bakteriums namens Escherichia coli stark begünstigte.
Dieses Bakterium verursacht Infektionen und Entzündungen vor allem im Darm-, Harnweg- und Gallenbereich, aber auch Blutvergiftung und Hirnhautentzündung. 1971 wiesen C. C. Lin und C. F. Li nach, daß die Sterilisation von Orangensaft im Mikrowellenofen das Vitamin C zerstört (Journal of Microwave Powder 6, 1971).

Die Anthroposophin A. Bohmert beschreibt einen Versuch, in dem Getreidekörner mit unbestrahltem und mikrowellenbestrahltem Wasser angefeuchtet wurden.
Nur die Körner mit unbehandeltem Wasser keimten.
Das heißt: mikrowellenbehandeltes Wasser zerstört die Keimfähigkeit mindestens von Getreide

Quellen: 
www.strahlung-gratis.de/Mikrowellengeraete.htm 
www.zeitenschrift.com/magazin/44-mikrowellen.htm 
www.risiko-elektrosmog.de

Sonntag, 29. Januar 2012

Glutamat

Beim Glutamat handelt es sich, neurologisch betrachtet, um ein Rauschgift.
Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut geht und von dort direkt in unser Gehirn gelangt, weil die recht kleinen Moleküle des Glutamats unsere schützende Blut-Hirnschranke zum Teil problemlos überwinden. Im Unterschied zu den bekannteren Rauschgiften macht Glutamat nicht vorwiegend „high“, sondern es erzeugt künstlich Appetit, indem es unter anderem die Funktion unseres Stammhirns stört.

Das Stammhirn regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch den Hunger.
Durch die Störungen kann das Glutamat Schweißausbrüche und Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen  verursachen. Es führt bei sensibleren Menschen häufig zu Migräne.
Die Sinneswahrnehmung wird eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehrere Stunden lang nachhaltig ab. Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle bewirke. In Tierversuchen führte Glutamat zu schweren Gehirnschäden; wurde es schwangeren Ratten über die Nahrung in Dosierungen verabreicht, wie sie zum Beispiel in Kartoffelchips oder Fertigsuppen durchaus üblich sind, so konnte sich beim Embryo im Mutterleib kein voll funktionsfähiges Nervensystem mehr entwickeln. Auch bei Erwachsenen Tieren traten deutliche Gehirnveränderungen auf. Der „Geschmacksverstärker“ Glutamat ist eine Glutaminsäureverbindung, die, wie andere Rauschgifte auch, im Gehirn mit Neurotransmittern verwechselt wird. Gerät solch eine Substanz in den Blutkreislauf, so ergibt sich im Gehirn eine ähnliche Situation, als wenn eine eingeschaltete Computerplatine mit Salzwasser oder Ähnlichem übergossen würde. Überall im Subsystem eines betroffenen Neurotransmitters entstehen Kurzschlüsse und damit Störimpulse, die die Datenverarbeitung ins Chaos stürzen. Um die Dauerdröhnung des Glutamats überleben zu können, stellt sich nun eine Automatik ein: Unser Gehirn baut in den noch unzerstörten Neuronen die Sensoren für diesen Neurotransmitter ab, damit kein gefährliches Dauersignal mehr entstehen kann. Nun fehlen die abgebauten Sensoren und die normalen Neurotransmitter der angrenzenden Zelle reichen nicht mehr aus, ein korrektes Signal zu übertragen. Der Datentransfer ist nun unterbrochen – der Mensch ist süchtig!

So kann man sich davor schützen: Beim Einkauf von Nahrungsmitteln sollte man IMMER die Inhaltsangabe lesen: Man kaufe nichts mit Glutamat, Geschmacksverstärker oder E-Nummern der 600er-Serie (auch „E605″ ist ein Nervengift), Kaliumglutamat, Calciumglutamat, oder Glutaminsäure.
Guanylat wirkt noch eine Zehnerpotenz stärker als Glutamat – Finger weg!
Man kaufe nichts, was mit „Würz-“ beginnt oder so etwas enthält. (Würze, Würzsalz, Würzsoße, Würzstoff, Würzmittel etc. Auch Sojasoße ist „Würze“. „Würze“ ist eine beliebige Substanz zur geschmacklichen Aufpeppung – normalerweise glutamathaltig.
Da „Würze“ als Synonym für Geschmacksverstärker stehen, muss auf Würzsoßen dieser nicht extra ausgewiesen sein. Man kaufe keine Fertignahrung uneindeutiger Zusammensetzung. Die Inhaltsstoffe von Zutaten müssen nämlich nicht genannt sein. („Mit Pizzasoße“,“mit Salamischeiben“,“mit Ketchup“ usw. – hier kann alles mögliche drin sein).

Quelle: Der Text stammt von einem Chemiestudenten, dessen Internetseite es leider nicht mehr gibt, wodurch keine ursprüngliche Quelle mehr angegeben werden kann. 

Dickmacher MSG /Monosodium Glutamat
 Da es immer wieder um die Frage geht, woher die „Dickleibigkeit“ kommt und es dabei immer nur um das Fett und den Zucker in den Fastfood`s geht, sind wir erstaunt, dass das Problem der Geschmacksverstärker scheinbar noch zu wenig erkannt worden ist.
Wie Sie im folgenden Bericht leicht erkennen werden, sind es die nachgebauten chemischen Stoffe (Gifte), mit denen unser Organismus noch nicht umgehen kann – die er daher auch nicht verarbeiten und ausscheiden kann – und eben im Fettgewebe lagert.
Die Fettzellen sind also nichts anderes als ein Depot für Gifte aus einer Ernährung, die mit chemischen Stoffen angereichert wird, um ein Gefühl des „Noch-nicht-satt-Seins“ zu erzeugen. Denn nur, wenn man mehr als das übliche Maß isst, machen diese Firmen die gewünschten Mehr-Umsätze! Wer kennt das Gefühl nicht, wenn man eigentlich wertloses Zeug gegessen hat (das aber gut schmeckte) und nachher immer noch Appetit hat?
Dies ist aber das Alarmzeichen des Körpers, dass er das, was er dringend benötigt (Vitamine, Spurenelemente, etc.), noch nicht erhalten hat, dass diese lebenswichtigen Stoffe also in der eben gegessenen Nahrung nicht enthalten waren.

Monosodium Glutamat ist ein Geschmacksverstärker, der in vielen Nahrungsmitteln und Fertigprodukten enthalten ist und nachweislich schädliche Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Süchtigkeit etc. hervorruft. Ich weiß seit einigen Jahren über die süchtig machende Wirkung von MSG. Offenbar dämpft es die Gehirnwellen, die dem Gehirn mitteilen, dass der Bauch voll ist. Aber was ich bisher nicht begriffen hatte, ist, dass es so vorherrschend in den täglich konsumierten Nahrungsmitteln enthalten ist. „Ich möchte wissen, ob es eine aktuelle Chemikalie gibt, welche die massive Fettleibigkeits-Epidemie hervorruft“, so fragte sich ein Freund von mir, John Erb. Er war ein Forschungs-Assistent an der Universität von Waterloo und verbrachte Jahre mit Arbeiten für die Regierung. Er las wissenschaftliche Zeitschriften für sein Buch „Die Langsame Vergiftung von Amerika“, an dem er schrieb und machte dabei eine verblüffende Entdeckung. In Hunderten von Studien aus aller Welt haben Wissenschaftler fettleibige Mäuse und Ratten geschaffen, um diese in Studien über Ernährung oder Diabetes einzusetzen. Doch keine Rasse von Ratten oder Mäusen ist auf natürliche Weise fettleibig, daher mussten die Wissenschaftler sie erschaffen! Sie schaffen diese krankhaft fettleibigen Kreaturen, indem sie ihnen bei der Geburt MSG injizieren. Das MSG verdreifacht die Menge an Insulin, welches von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, wodurch Ratten (und Menschen !) fettleibig werden. Ich war erschüttert.

Ich ging in meine Küche und habe meine Küchenkästchen und meinen Kühlschrank überprüft. MSG war überall enthalten! In den Campbell’s Suppen, den Hostess Doritos, den Lays geschmacksverstärkten Kartoffel Chips, Top Ramen, Betty Crocker Hamburger Helper, Heinz Bratensoße in Dosen, Swanson tiefgefrorene Fertiggerichte, Kraft Salat Dressing, besonders in den„gesunden mit wenig Fett“ [man bedenke, dass dieser Bericht aus den USA kommt, diese Firmen weltweit verbreitet sind und jeweils andere Namen haben – ein genaues Lesen der Produktangaben beziehungsweise der Inhaltsstoffe zahlt sich aus!] Die Produkte, die kein MSG enthielten, hatten etwas, was „Hydrolysiertes Gemüse-Protein“ genannt wurde, was eben nur ein anderer Name für Monosodium-Glutamat ist.
Es war erschreckend zu sehen, wie viele der Lebensmittel, die wir jeden Tag unseren Kindern geben, mit diesem Zeug versehen sind. Sie verstecken MSG unter vielen verschiedenen Namen, um diejenigen, die das kapieren, zum Narren zu halten. Aber das war nicht das Ende. Wenn unsere Familie auswärts zum Essen ging, begannen wir im Restaurant zu fragen, welche Speisen MSG enthielten. Viele Angestellte, sogar die Manager, haben geschworen, dass sie kein MSG verwenden. Aber wenn wir eine Liste der Zutaten verlangten, welche sie widerwillig herzeigten, konnten wir feststellen, dass MSG und hydrolysiertes Gemüse-Protein überall enthalten war.
Burger King, McDonalds,Wendy’s, Taco Bell, jedes Restaurant, sogar die eingesessenen wie TGIF, Chilis’, Applebees und Denny’s verwenden MSG in Hülle und Fülle.
Kentucky Fried Chicken schien der ärgste Missetäter zu sein: MSG war in jedem Hühnergericht, in jedem Salat-Dressing und in jeder Bratensoße. Kein Wunder, daß ich so gerne den Überzug an der Haut gegessen habe, das geheimnisvolle Gewürz war MSG!
Seit seiner Einführung vor 50 Jahren in die amerikanische Nahrungsmittel-Versorgung wird MSG in immer größerer Dosis den vorportionierten Fertiggerichten, Suppen, Snacks und Fast Food Gerichten, die wir versucht sind, täglich zu essen, zugesetzt. Die Erzeuger von MSG geben selbst zu, dass es die Menschen nach ihren Produkten süchtig macht. Es verleitet die Leute dazu, ihre Produkte anderen vorzuziehen, und bewirkt, dass die Leute mehr davon essen, als sie essen würden, wenn kein MSG zugesetzt worden wäre. Nicht nur ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass MSG Fettleibigkeit hervorruft, es ist auch eine süchtig machende Substanz! Die FDA (Food & Drug Association) hat keine Grenzwerte gesetzt, wie viel davon den Nahrungsmitteln zugesetzt werden darf. Es ist angeblich unbedenklich und kann in jeder Menge gegessen werden. Wie aber können sie behaupten, dass es sicher sei, wenn es Hunderte von Studien mit Titeln wie den folgenden gibt: Die durch Monosodium Glutamat (MSG) fettleibigen Ratten dienten als ein Modell für die Studie von körperlicher Bewegung bei Fettleibigkeit. (Gobatto CA, Mello MA, Souza CT, Ribeiro IA. Res Commun Mol Pathos Pharmacol.) Adrenalectomy beseitigt die durch Nahrung durch den Hypothalamus hervorgerufene Ausschüttung von Serotonin sowohl bei normalen als auch bei fettleibigen MSG-Ratten. (Guimares RB, Telles MM, Coelho VB, Mori RC, Nascimento CM, Ribeiro Brain Res. Bulletin, August 2002.) Fettleibigkeit hervorgerufen durch MSG-Behandlung bei Ratten mit plötzlichem Bluthochdruck: ein Tiermodell über verschiedene Risikofaktoren. (Iwase M, Yamamoto M, Iino K, Ichikawa K, Shinohara N, Yoshinari Fujishima Hypertens, Res März 1998.) Krankhafte Veränderung des Hypothalamus, hervorgerufen durch Injektion von Monosodium Glutamat in der Säugephase und nachfolgende Entwicklung von Fettleibigkeit. (Tanaka K, Shimade M, Nakao K – Kusunoki Exp. Neurol. Okt. 1978) Ja, die letzte Studie war kein Tippfehler, sie wurde im Jahr 1978 geschrieben! Sowohl die Medizinische Forschungsgemeinschaft als auch die Nahrungsmittel-Erzeuger wussten seit Jahrzehnten über die Nebenwirkungen von MSG! Viele weitere Studien, die im Buch von John Erb erwähnt sind, verbinden MSG mit Diabetes, Migräne und Kopfweh, Autismus, ADS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, also Hyperaktivität) und sogar Alzheimer. Zur Zeit [2004] drücken George W. Bush und seine Unterstützer ein Gesetz durch den Kongress, das das grundlegende Recht verhindert, einen Erzeuger, Verkäufer oder Verteiler von Nahrungsmitteln gerichtlich zu belangen – sogar, wenn klar ersichtlich ist, dass diese Firmen eine abhängig machende Chemikalie vorsätzlich ihren Produkten zusetzen. Vor einigen Monaten veröffentlichte John Erb sein Buch „Die Langsame Vergiftung von Amerika“ und äußerte seine Bedenken gegenüber einem der höchsten kanadischen Regierungsbeamten im Ressort für Gesundheit. Während er im Regierungsbüro saß, sagte ihm dieser Beamte: „Natürlich weiß ich, wie schädlich MSG ist, ich würde das Zeug nicht anrühren!“ Aber dieser hohe Regierungsbeamte weigerte sich, der Öffentlichkeit mitzuteilen, was er wusste. Die wichtigsten Medien wollten der Öffentlichkeit auch nichts mitteilen, da sie gerichtliche Auseinandersetzungen mit ihren Werbeträgern fürchteten. Wenn Sie einer von den wenigen sein sollten, die noch glauben, dass MSG gut für uns ist und wenn Sie nicht an das glauben, was John Erb zu sagen hat, dann überzeugen Sie sich selbst.
Gehen Sie in die National-Bibliothek für Medizin unter http://www.pubmed.com/, geben die Wörter „MSG Obese“ ein und lesen einige wenige der 115 medizinischen Studien, die dort erscheinen. Text von Ruth Van Buren (USA/Las Vegas /Nevada ), 01. Juni 2004. Sinngemäß übersetzt von Ing. Wolfgang Moser (gekürzte Fassung).
Weitere Anmerkung: Pro Person gelten heute bei Suppen und Fleisch etwa 1250 Milligramm als Richtwert, bei gebratenen Nudeln oder Reis gar 2500 Milligramm – pro Mahl mit Suppe und Hauptgang also 5 Gramm, Das entspricht rein glutamatmäßig einer Menge von über 12 Kilo Spinat oder 400 Eiern pro Kopf. (Quelle: Hans Ullrich Grimm: Die Ernährungslüge. 2003. S. 66 f.)



Der Schwindel mit dem Hefeextrakt 

Weil die Vokabel Glutamat in der Bio-Spähre einen schlechten Klang hat, taucht sie dort nicht auf dem Etikett auf. Das Glutamat ist dort getarnt, in den Bio-Suppenwürfeln des Ökoriesen etwa als ‘Hefeextrakt’. In der ‘Klaren Suppe’, wie die Firma auf Nachfrage mitteilte, seien 2,7 Prozent Glutamat enthalten, im Brühwürfel (‘salzarm’) 4,9 Prozent. Lustigerweise enthält die Gemüsebrühe von der Firma Rapunzel gar den Hinweis: ‘Ganz ohne zugesetzte Geschmacksverstärker’ – trotz Glutamat unterm Tarnkäpplein des Hefeextrakts. Hans Ullrich Grimm: Die Ernährungslüge. 2003. S. 59.


Samstag, 28. Januar 2012

Israel will Nazi-Vergleich unter Strafe stellen

Schon wieder Israel: 
Tel Aviv/Jerusalem (dpa) -
Der Vergleich mit Nazis und die Benutzung von Holocaust-Symbolen soll in Israel künftig unter Strafe gestellt werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf wolle die Regierung am Mittwoch im Parlament vorlegen, berichtete die Zeitung «Haaretz». Die Initiative kam gut eine Woche, nachdem sich in Jerusalem ultra-orthodoxe Juden bei einer Demonstration als Insassen von Nazi-Konzentrationslagern verkleidet und einen gelben Judenstern an die Brust geheftet hatten. Polizisten wurden als Nazis beschimpft. Dies war als Missbrauch des Holocausts auf scharfe Kritik gestoßen. Nach dem Entwurf soll es künftig verboten sein, das Wort Nazi oder ähnlich klingende Wörter sowie Begriffe zu benutzen, die mit dem Nationalsozialismus, dem Dritten Reich oder einer seiner führenden Vertreter verbunden sind. Strafbar würde sich auch machen, wer gestreifte Kleidung trägt, die an die Kluft der Insassen von Konzentrationslagern erinnert, oder einen gelben Judenstern sowie ähnliche Symbole benutzt. Auch Fotos, Zeichnungen und Skulpturen, die das Hakenkreuz oder verwandte Symbole aufweisen, sollen verboten sein. Als Strafe sind bis zu sechs Monate Gefängnis und die Zahlung von 100 000 Schekel (20 000 Euro) vorgesehen.
Ausgenommen ist nur die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Meinungsmache als Studentenjob?

Schon wieder Israel:  2.000 Euro pro Jahr verspricht die Studentenorganisation National Union of Israeli Students den Stipendiaten, welche als Gegenleistung  pro-israelische Kommentare im Netz streuen.

Am Dienstag legten israelische Hacker die Börse in Riad lahm als Vergeltungsschlag für einen Cyberangriff saudischer Gegenspieler vom Vortag. Der digitale Kampf im Netz tobt und Israel sieht sich im Netz zunehmend in die Enge gedrängt.
Da wirkt der Bericht des palästinensischen Bloggers Ali Abunmah irgendwie stimmig: Er veröffentlichte Anfang des Monats ein Dokument einer israelischen Studentenorganisation, das angeblich ein Stipendium für pro-israelische Online-Propaganda ausschreibt.
Werden Studenten etwa bezahlt, um Israels Standpunkt im Netz zu verteidigen?
Ein normaler Studentenjob?
Ins Leben gerufen hat dieses neue Programm The National Union of Israeli Students (NUIS).
Das Angebot: für 2.000 Dollar jährlich fünf Stunden in der Woche “komfortabel von zu Hause arbeiten”.
Für die Studenten sei dies eine Möglichkeit, mittels Facebook und Twitter “im Kampf gegen die Delegitimation von Israel und den weltweiten Antisemitismus vorzugehen.” Die Studentenvereinigung weist in einem Arbeitsplan darauf hin, dass sie in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen die Studenten als das “schöne Gesicht Israels” nutzen will, um ihren Standpunkt in die Welt zu tragen.

 Was genau die Aufgabe der Studenten ist, bleibt jedoch Interpretationssache. Um das hier enthaltene Wort “Hasbara” herrscht ein weltweiter Deutungsstreit. Ursprünglich steht Hasbara für “Erklärung”, gegenwärtig jedoch wird das Wort eher mit “Befürwortung” oder “pro-israelischer Propaganda” übersetzt.
Da Ali Abunmah auf “Electronic Intifada” bloggt, ist offensichtlich, welche Bedeutung er dem Wort zuschreibt.
Wie die NUIS den Begriff verstanden sehen möchte, bleibt offen. Die Organisation hat trotz wiederholter Anfragen keine Stellung bezogen. Finanziert wird die Aktion laut Ali Abunmah durch das israelische Außenministerium und dessen Abteilung für Hasbara sowie durch die Organisation Jewish Agency for Israel. Diese Informationen gehen zurück auf einen Bericht der NUIS-Homepage, in dem auch wiederholt auf die enge Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren hingewiesen wird. Beispiele aus der Vergangenheit Das Internet spielt schon einige Zeit eine immer größer werdende Rolle in der Auseinandersetzung zwischen Israelis und Palästinensern. Auch jenseits schlagzeilenträchtiger Hacks, sorgen Behörden und Aktivistengruppen beider Seiten dafür, dass keine Ruhe in den Konflikt kommt.

Schon im Jahr 2009 kommentierte der Guardian, dass Israels Außenministerium mit einem Heer von Freiwilligen “Propaganda 2.0″ betreibe. Mitte letzten Jahres gab es dann die Is.Real2011-Kampagne des israelischen Außenministeriums, der Organisation StandWithUs, sowie der NUIS.

Auch hier wurde bewusst eine junge Zielgruppe auf verschiedenen sozialen Netzwerken angesprochen. Wirklich absurde Formen nimmt dies in der Comicfigur Captain Israel an, der sich für eine ähnliche Politik stark macht.

Tja. Mich wundert diese Meldung nicht. In meiner Tätigkeit als Wahrheitsaktivist , begegne ich auch im deutsch sprachigem Raum ständig Trollen, die entweder strunz-dumm sind, oder bezahlte System-Propaganda machen.

Sonntag, 15. Januar 2012

Rassismus in Israel 2012

Das israelische oberste Gericht hat am 11.01.2012 den Teil des Staatsbürgerschaftsrechts für gültig befunden, welches die Staatsbürgerschaft von Ehepaaren und das Zusammenleben regelt. Darin ist es dem palästinensischen Ehepartner verboten mit dem israelischen Partner in Israel zusammenzuleben und die israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten. 


Was in allen westlichen Demokratien selbstverständlich ist, wird den Palästinensern verwehrt. Das heisst, wenn ein Israeli einen Partner aus Palästina heiratet, dürfen sie nicht zusammenziehen und in Israel wohnen, sondern bleiben getrennt. 
Das ist für mich Rassismus


Sechs Richter waren dafür und fünf dagegen in ihrem Urteil. Die sechs welche die Diskriminierung aufrecht hielten, haben wohl das in der Verfassung garantierte Recht auf ein Zusammenleben von Ehepaaren bestätigt, nur das heisst nicht, die eheliche Wohnung muss in Israel sein, sagen sie. Das Paar muss ins Ausland gehen wenn sie das wollen. Klingt unglaublich, ist aber so. Die Mehrheit der Richter begründeten ihr Urteil, sogar wenn das Gesetz das Verfassungsrecht auf Gleichheit verletzt, wäre diese Einschränkung akzeptabel und steht nicht im Konflikt mit israelischen Grundrechten.

Die Richter die dagegen stimmten, einschliesslich der Präsident des obersten Gerichts, Dorit Beinisch, haben aber den Standpunkt, das Staatsbürgerschaftsrecht verletzt das Grundrecht und auch die Prinzipien der Gleichstellung in der Verfassung, weil die Mehrheit der israelischen Staatsbürger, die nicht mit ihrem Ehepartner zusammenleben dürfen, israelische Araber sind.

Das Gesetz, welches das Zusammenleben in Israel verbietet, wurde von der Regierung im Jahre 2002 eingeführt und das israelische Parlament Knesset bestätigte es im folgenden Jahr. Dagegen hat der "Adalah Legal Center" für arabische Minderheitenrechte in Israel geklagt, sowie eine Reihe davon betroffene Personen.

Die Hauptbegründung für diese Trennung und Diskriminierung ist, es gehe um die Sicherheit vor Terroristen. Es wird behauptet, wenn Palästinenser einen Israeli heiraten und dann in Israel zusammen wohnen, könnten dadurch Terroristen eingeschleust werden. Konkrete Beispiele dafür gibt es aber nicht.

Der "Adalah Center" veröffentlichte eine Stellungnahme dazu und schrieb: "Das oberste Gericht hat einem Gesetz heute zugestimmt, welches in keinem demokratischen Staat der Welt existiert, in dem es Staatsbürger daran hindert ein Familienleben in Israel zu führen, nur auf Grund der ethnischen Zugehörigkeit des Ehepartners. Dieses Urteil beweist, wie schlimm die Rechte der arabischen Minderheit in Israel in einer gefährlichen und beispiellosen Situation sind."

Die Richter, welche das Gesetz als verfassungmässig beurteilten, heissen: Eliezer Rivlin, Asher Dan Grunis, Miriam Naor, Elyakim Rubinstein, Hanan Melcer und Neal Hendel.


Crashkurs Geld

Endgame der Film