Donnerstag, 9. Juli 2009

3 Polizisten erschießen Verdächtigen mit 12 Schüssen hingerichtet.

"Das ist eine Hinrichtung"

Landtag berät über Schüsse auf Regensburger Studenten

München - Innenminister Joachim Herrmann (CSU) steht nach den tödlichen Polizeischüssen auf den Regensburger Musikstudenten Tennessee Eisenberg vor einem Rätsel. Er wolle den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht vorgreifen und könne noch keine Bewertung abgeben, sagte Herrmann am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. "Aber die Art und Weise, in der der Polizeieinsatz eskalierte, ist auch für mich immer noch nicht begreifbar." Der 24 Jahre alte Eisenberg war am Morgen des 30. April von der Polizei erschossen worden, nachdem er seinen Mitbewohner und anschließend die Beamten mit einem Messer bedroht hatte. Herrmann sagte eine gründliche Aufklärung zu: "Da wird nichts vertuscht oder unter den Teppich gekehrt, da wird sauber ermittelt." Nach Herrmanns Angaben feuerten die Polizisten 16 Schüsse ab, von denen zwölf den Studenten trafen. "Zwölf Schüsse, das ist eine Hinrichtung", kritisierte der Freie Wähler-Abgeordnete Joachim Hanisch. "Hier ist irgendetwas schief gelaufen", sagte auch der FDP-Innenexperte Andres Fischer. Die Familie hat deshalb eine zweite Untersuchung der Leiche in Auftrag gegeben - "auch zu Gunsten der Polizisten", wie Anwalt Thomas Tessereaux sagte. Nähere Aufklärung über die Schüsse soll ein ballistisches Gutachten der Staatsanwaltschaft bringen, das nach Herrmanns Angaben in Kürze vorliegen soll. Die Grünen-Abgeordnete Susanna Tausendfreund sprach von "sehr, sehr vielen Fragezeichen". dpa


Ich weiß nicht was es da zu beraten gibt und spreche da von einer Hinrichtung !!!

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